Das Matratzenhaus von Paulus Hochgatterer

Es ist Frühling im österreichischen Furth am See. Doch während in den Gastgärten die Sonnenschirme aufgestellt werden, ziehen bereits dunkle Wolken auf: Kommissar Ludwig Kovacs bekommt gleich mehrere Fälle auf den Tisch. Ein junger Mann stürzt von einem Baugerüst in den Tod, ein Kindergarten wird brutal verwüstet und ein misshandeltes Kind taucht bei der Polizei auf. Dann werden noch mehr Kinder Opfer von massiven Prügelattacken. Sie weigern sich, über den oder die Täter zu sprechen …

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2 Kommentare zu “Das Matratzenhaus von Paulus Hochgatterer

  1. In Paulus Hochgatterers Werk „Das Matratzenhaus“ handelt es sich wie im Buch „Die Süße des Lebens“ um den grimmigen Polizisten Ludwig Kovacs und den zurückhaltenden Psychologen Raffael Horn. Beide sind in einen rätselhaften Fall verwickelt, in dem mehrere Kinder schwer verletzt werden. Schwierig wurde es für die beiden Männer als keines der Kinder ein Wort darüber verlor was passiert ist, nur ein Kind machte eine mysteriöse Bemerkung auf die Frage wer es geschlagen hat.
    Kovacs und Horn wissen nicht weiter, nun müssen sie die Gemeinsamkeiten im Fall finden, doch die einzigen Gemeinsamkeiten sind, dass jedes Kind das misshandelt wurde in die Volkschule geht und sich jeder Fall im Frühjahr ereignete.

    Die Bemerkung eines der Kinder blieb nicht vergessen. Auf die Frage wer es geschlagen hätte antwortete das Kind „Etwas Schwarzes.“. Wie sich im Laufe der Zeit sich immer mehr Fälle ereignen wirft sich auch immer öfter die Frage „Wer oder was schlagt all diese Kinder und wieso finden wir keinen Verdächtigen in der Kleinstadt, Furth?“.

    Kovacs und Horn geben ihr Bestes um die Kinder von ihrem Erleiden zu erlösen, jedoch wissen sie anfangs nicht, dass sie damit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.

    Das Buch ist durch die fraglichen Stellen und Aussagen sehr spannend, wird aber auch durch die lang und detaillierten Erzählungen, die Nichts mit dem Fall zu tun haben, etwas langweilig

  2. In dem Buch „Matratzenhaus“ geht es wie im Roman „Die süße des Lebens“ um den Kommissar Ludwig Kovacs und der Psychiater Raffael Horn die wiedermal versuchen einen Fall zu lösen. Die Handlung passiert in Furth am See, einer Kleinstadt in Österreich. Eine rätselhafte Serie an Kindesmisshandlungen versetzt die Bewohner in Unruhe.

    Die Sache fängt an schwierig zu werden als sie anfingen die betroffenen Kinder zu befragen. Auf die Frage „Wer hat dich geschlagen?“ bekommen sie nur die Antwort „Etwas schwarzes“ was die Sache nicht erleichtert. Immer wieder fallen die Worte „Etwas schwarzes“ und „schwarze Glocke“. Als das ungewöhnliche Ermittlerduo den Fall übernahmen wusste sie nicht, dass sie damit ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.

    Meiner Meinung nach fehlt, wie in den meisten literarischen Krimis, die Spannung. Die eigentliche Handlung beginnt erst am Ende des Buches. Was nicht bedeutet dass das Buch langweilig ist, im Gegenteil, Hochgatterer schildert äußerst genau die einzelnen Gedankengänge. Zu Ende lässt er uns das Muster erkennen, was einen ganz schön erschüttert.

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