Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife von Elisabeth Zöller

1943, in den Trümmern Kölns: Der 17-jährige Paul ist in den Augen der Nationalsozialisten Halbjude. Als er in ein Lager gebracht werden soll, taucht er in der zerbombten Stadt unter. Auf seiner Flucht lernt er Franzi, deren Bruder und einige andere Jungen kennen, die mit der HJ nichts zu tun haben wollen. Sie treffen sich am alten Bunker, rauchen und erzählen sich Naziwitze. Manchmal verteilen sie auch Flugblätter oder planen Sabotageakte. Als einer von ihnen bei einem Überfall erschossen wird, nimmt ihr Leben eine dramatische Wende: Sie geraten ins Visier der Gestapo. Ein spannendes Jugendbuch über den Widerstand im Nationalsozialismus.

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2 Kommentare zu “Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife von Elisabeth Zöller

  1. Autor: Elisabeth Zöller
    Verlag: Hanser
    Seitenanzahl: 341
    Thriller

    Paul ist ein Halbjude. Das sagen zumindenst die Nazis. Eigendlich ist er nur ein Jugendlicher, der im Krieg alles verloren hat was ihm am wertvollsten war: Vater, Mutter, Bauernhof und sein geliebtes Pferd. Nun wollten ihm die Nazis auch noch seine Freiheit rauben. Er solle seine sieben Sachen packen und sich dann im Juden-Sammellager in Köln begeben. Paul hatte das sogar schriftlich.
    Er verbrannte alle Möbel und ein paar andere Sachen seiner Eltern, danach stopfte er ein paar Kleidungsstücke, seine Puppe „Herr Wutz“, seine Schreibmaschine „Adler“, seine Waffe und ein Geldbündel in seinem alten Rucksack und machte sich auf den Weg nach Köln. In Köln wollte er nicht wie vorgeschrieben ins Judenlager gehen, sondern er wollte dort untertauchen. Es war eine leichte Sache Schutz in den zerbombten Vierteln der Stadt zu finden. Schwieriger war jedoch die Frage wie er durch die Posten durchkommen sollte. Außerdem wusste er nicht recht von was er sich dann ernähren sollte. Er hatte zwar Geld bei sich, aber gab es Nahrungsmitteln zu kaufen?
    Als Franzi auf ihn zukam und ihn fragte ob er eine Zigarette habe, wusste er sofort, dass dieses Mädchen ihm helfen würde. Sie hatte ein Fahrrad und einen ziemlich großen Kranz bei sich. Da ihr Fahrrad eine Panne hatte, bat sie ihn ihr zu helfen. So gelangen sie umbemerkt durch die mürrisch dreinblickenden Wachposten.
    Nachdem sie den Kranz abgeliefert hatten, brachte ihn Franzi zu ihrem Bruder, Hotte, der gemeinsam mit ein paar gleichaltrigen in der Nähe eines Bunkers saß und rauchte.
    Seit dieser Begegnung war Paul nun Mitglied der Edelweißpiraten. Die Edelweißpiraten waren deutsche Jugendlichen die sich gegen das Nazi Regime stellten. Sie provozierten die HJ (Hitlerjugend) durch Protestlieder, lieferten sich mit ihnen Schlägereien und verteilten Flugblättern. Sie waren abgesehen von den Schlägereien mit der HJ gegen Gewalt.
    Alles änderte sich jedoch als die Gestapo ihnen den Krieg erklärte. Nun hatte für Paul und seine Freunde ein Kampf auf Leben und Tod begonnen.

    Das ist das beste Buch, das ich seit langem wieder gelesen habe. Es war vom Anfang an bis zum Ende so spannend und mitreißend, dass ich fast geweint habe, als ich merkte, dass sich das Buch dem Ende neigte. :))
    Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.

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