Der letzte Engel von Zoran Drvenkar

Ich stützte mich mit den Händen auf dem Waschbecken ab und lachte los. Das war ja wohl das Durchgeknallteste, was ich je erlebt hatte. Ich konnte nicht aufhören zu lachen und klang dabei wie das letzte Opfer in einem Horrorfilm, der damit endet, dass das letzte Opfer durchdreht und eine einsame Straße runterläuft.

Ich verstand nicht, was hier passierte.

Ich wartete auf den Abspann, ich wartete darauf, dass ich aus diesem Alptraum erwachte und lässig aus dem Bett stieg. Mein Lachen endete abrupt. Die Erkenntnis traf mich mit voller Wucht. Ich drückte mir eine Hand aufs Herz.

Nichts.

Ich suchte meinen Puls.

Nichts.

Ich ging nahe an den Spiegel heran und betrachtete meine Augen. „Tot?“, hauchte ich und mein Atem beschlug den Spiegel nicht.

Advertisements

5 Kommentare zu “Der letzte Engel von Zoran Drvenkar

  1. Das Buch „Der letzte Engel“ ist teilweise interessant geschrieben und wirkt am Anfang auch sehr spannend. Leider lässt die Spannung dann relativ schnell nach und man hat nicht mehr das Bedürfnis weiter zu lesen. Ein Grund dafür könnte der ständige Perspektiven-wechsel sein.
    Der Inhalt des Buches ist jedoch sehr hochwertig und sollte eigentlich zum Lesen anregen.
    Es geht um Motte, der eine mit 16 Jahren plötzlich als Engel aufwacht und nur noch von seinem besten Freund, Lars, gesehen werden kann. Motte wird von Söldnern gejagt, mit denen sein Vater unter einer Decke steckt. Lars steht ihm dabei jedoch zur Seite.
    Der Autor, Zoran Drvenkar, wurde 1967 in Kroatien geboren, Er zog jedoch mit drei Jahren nach Berlin. Er arbeitet seit über 20 Jahren als Schriftsteller für alle Altersgruppen. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Heute lebt er in einer ehemaligen Kornmühle in der Nähe von Berlin.

  2. Motte war sechzehn Jahre alt, als er eine anonyme E-Mail bekam:

    sorry für die schlechte Nachricht
    aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein

    wir wollen nur, dass du das weißt
    du bist nicht allein
    sei mutig und stark

    Am Anfang dachte Motte noch das wäre nur ein blöder Scherz von einen seiner Schulkollegen. Doch dann machte er sich doch Sorgen und versuchte wach zu bleiben. Irgendwann wurde er trotzdem müde und schlief ein.
    Am nächsten Tag wachte er auf und dachte alles wäre normal. Er ging zum Spiegel und wusch sich das Gesicht. Er sah sich an und erschrak. Aus seinen Schulterblättern ragten Flügel. Er dachte er träumte, doch dann griff er sich an die Brust. Da war nichts mehr  kein Puls, kein Herzschlag.

    Ich finde, dass das Buch sehr gut erzählt wurde. Es ist zwar am Anfang ein bisschen verwirrend, aber es löst sich alles mit der Zeit auf. Es ist spannend. Leider weiß man aber nicht sofort um was es geht.

  3. In dem Buch der letzte Engel geht es um einen sechzehn jährigen Jungen der Markus Hakonson heißt jedoch von jedem Motte genannt wird.
    Eines Tages bekam Motte eine E- Mail in der stand:

    Sorry für die schlechte Nachricht
    Aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein.

    Wir wollten nur, dass du das weißt
    Du bist nicht allein
    Sei mutig und stark

    Natürlich glaubte Motte das nicht doch er hatte dennoch Angst.
    Als er am nächsten Morgen aufwachte war er tatsächlich tot.
    Er hatte keinen Puls und keinen Atem mehr stattdessen hatte er zwei große Flügel an seinem Rücken.

    Er war der letzte Engel.

    Mir hat das Buch nicht besonders gut gefallen, denn es wird nach einer Zeit sehr anstrengend zu lesen. Die Geschichte war erstaunlich gut und es wurde auch gut und verständlich geschrieben dennoch war es langweilig. Die Situationen wurden zu genau beschrieben.
    Am Anfang fand ich es sehr spannend und wollte unbedingt weiter lesen doch dieses Verlangen verging. Je weiter man liest desto langweiliger wurde es. Was besonders schwer zu lesen und zu begreifen war, war der ständige Perspektivenwechsel und der Zeitwechsel.
    Doch die Geschichte fand ich sehr gelungen.
    Ich würde das Buch nur denen empfehlen, die solche Geschichten gerne lesen, denn es kann sehr schnell langweilig werden.

  4. Das Buch der letzte Engel, von Zoran Drevenkar geschrieben, handelt um Engel, um genauer zu sein um den letzten Engel. Der letzte Engel ist Motte. Ein sechzehn jähriger Junge der, als er dies erfahren hat, die Welt nicht mehr verstand. Die Familie versucht verzweifelt jedoch kontrolliert den Kampf gegen Lazar und seine Männer, welche versuch jeden einzelnen Engel umzubringen, zu gewinnen. Das Problem ist das ihnen andauernd Steine in den Weg gelegt werden. Lars ist der Begleiter von Motte und hat einiges Mitzureden in der ganzen Geschichte obwohl er sich eigentlich nicht auskennt. Mona und Esko sind beides Engel und sind ständig an Lars Seite.
    Das Buch wird erzählt an mehreren Orten. In Russland wird die historische Geschichte über die Engel beschrieben. In Deutschland wird das hier und jetzt erzählt.
    Die Hauptfiguren sind Mona, Lars, Esko und Lazar:
    Mona ist ein junges Mädchen was viele Sachen auf sich nimmt und es durchhält. Sie macht es sich nicht einfach aber wenn sie etwas beginnt macht sie es auch zu Ende. Sie ist sehr mutig und stellt sich allem. Mir kommt sie auch ein bisschen neugierig vor.
    Lars ist das Gegenteil von Mona, er hat Angst und absolut nicht mutig. Dennoch wird seine Persönlichkeit von diesem Abenteuers ei wenig verändert. Und er ist sehr bemüht seinem besten Kumpel Motte zu helfen.
    Esko ist sehr stark und ist ein Beschützer für Mona und Lars. Esko strahlt Ruhe aus und ist die ganze Zeit wachsam.
    Lazar ist ein Sturkopf denn wenn er etwas vorhat wird das genau so gemacht es sei den er entscheidet sich anders. Keiner seiner Männer wurde sich trauen ihm zu wiedersprechen. Lazar ist eiskalt.
    Dieses Buch wird von sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Mir ist aufgefallen das es so gut wie gar keine Gedanken aufgeschrieben werden oder sehr wenige.
    Ich finde das Buch sehr interessant. Auch wie es geschrieben wurde, jedoch ist es wirklich sehr schwer es zu verstehen. Doch am Ende kommt es alles zusammen und es hat alles einen Sinn. Es war interessant es zu lesen den zweiten Teil wurde ich allerdings nicht mehr lesen.

  5. Der Letzte Engel von Zoran Drvenkar ist für mich ein äußerst interessantes Buch. Die verschiedenen Blickwinkel, aus denen erzählt wird machen es persönlicher. Das ist es, was Zoran Drvenkars Bücher auch ausmachen: Man fühlt sich persönlich angesprochen.
    Im Wesentlichen erzählen die Hauptpersonen dieselbe Geschichte, nur mit anderen Details, die die anderen nicht kennen. Markus, um den sich eigentlich alles dreht, wird zu einem Engel, indem er zuerst stirbt und später als Engelwiedergeboren wird. Dazwischen wird er von zwei Organisationen gejagt: die Bruderschaft und die Familie. Die Bruderschaft will verhindern, dass die Engel wieder auf die Erde kommen, während die Familie genau das Gegenteil will. Als Wesen zwischen Leben und Tot gerät er zwischen die Fronten, noch bevor er zum Engel wird.

    Auch wenn er die Persson ist, die alle wollen, erzählt er am wenigsten von allen Hauptcharakteren. Vor allem wenn Lazar erzählt fühlt man sich persönlich angesprochen, da er einen sogar mit „ du“ anspricht.

    Mir persönlich gefällt es besonders, dass Realität und Fiktion zusammengeführt werden, das ist ein Kriterium, das ich sehr gerne habe. Über das Ende kann ich noch nicht ganz urteilen, aber dass das Buch mitten in einer solch spannenden Szene endet ist eben doch nicht so toll.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s