Pampa Blues von Rolf Lappert

Später kommt Maslow mit zwei Flaschen Bier über den Platz und setzt sich neben mich. Eine Weile sitzen wir stumm da, trinken unser Bier und gucken in den Himmel. „Glaubst du eigentlich, dass dort oben irgendwo Leben ist?“, fragt Maslow schließlich. „Ich glaube nicht mal, dass hier unten Leben ist“, sage ich. Maslow seufzt und schweigt dann weiter.

„Ich muss dir noch den Rest meines Plans verraten.“

Ich brauche einen Moment, um Maslows bescheuerten Plan zu verdauen. Ein Flugzeug durchquert das Stück Himmel vor uns. Ich stelle mir vor, wie es wohl dort oben zwischen den Sternen ist und wie es sich anfühlt, unterwegs zu einem fremden Ort zu sein. „Und? Was sagst du?“ Ich trinke einen Schluck Bier, bevor ich antworte. „Ich kann mich nur wiederholen: Du hast ’nen Knall.“

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Ein Kommentar zu “Pampa Blues von Rolf Lappert

  1. In dem von Rolf Lappert geschriebenen Roman mit dem Titel „Pampa Blues“ geht es um einen 17 Jährigen Jungen namens Ben. Sein Vater verstarb als er 9 Jahre alt war. Seine Mutter ist eine Jazzsängerin und reist durch ganz Europa. Ben muss sich um seinen Opa kümmern, der nichts mehr allein auf die Reihe kriegt. Als Maslow dann mithilfe eines selbstgebauten UFOs die Aufmerksamkeit der Medien auf ihr Dorf richten möchte, taucht Lena mit einer Kamera auf. Maslows Plan funktioniert. Lena ist jedoch keine Journalistin und Ben verliebt sich in Lena.

    Die Geschichte ist in der Gegenwart geschrieben und findet an einem fiktiven Ort statt. Pampa Blues wurde in der Ich-Erzählform geschrieben.

    Ben Schilling ist die Hauptperson in diesem Buch und ist 16 Jahre alt. Statt wie andere Altersgenossen auf Partys zu gehen oder erste Liebeserfahrungen zu sammeln kümmert er sich um seinen alten Opa. Seine Mutter tourt durch ganz Europa und ist selten zu Hause. Ben würde gerne mit dem VW-Bus nach Afrika fahren um sich auf die Spuren seines verstorbenen Vaters zu begeben.

    Ich persönlich finde das Buch sehr spannend und würde es jedem weiter empfehlen. Am meisten berührt mich an der Geschichte, dass sich Ben immer sehr gut um seinen Opa kümmert, obwohl es oft Zeiten gibt, in denen er seinen Opa in ein Heim schicken und sein Leben genießen möhte. Außerdem bewundere ich Bens Traum nach Afrika zu reisen, weil ich nicht den Mut dazu hätte alleine in ein fremdes Land zu fahren.

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